CDU Südwestfalen
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Archiv
09.07.2014, 11:51 Uhr
Einflussmöglichkeiten zugunsten unserer Region
Peter Liese erneut als Koordinator im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gewählt

Der südwestfälische CDU Europaabgeordnete Dr. Peter Liese ist einstimmig zum Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament, EVP-Christdemokraten, für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gewählt worden. Der Ausschuss ist federführend für die meisten Gesetzgebungsverfahren im Europäischen Parlament. Peter Liese freut sich über das Vertrauen seiner Kollegen und will sein Amt auch für die Region Südwestfalen nutzbar machen. "Viele europäische Gesetzgebungsverfahren betreffen unsere Region, zum Beispiel die Arbeitsplätze hier vor Ort, sehr direkt. Ich lade alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein, mit konstruktiven Vorschlägen unsere Arbeit im Ausschuss zu begleiten" , so Liese.

Dt. Peter Liese MdEP.

Als eine der wichtigsten Herausforderungen für die nächsten Jahre bezeichnete Liese die Reduzierung der Abhängigkeit von Energieimporten: "Wir zahlen täglich mehr als eine Milliarde Euro für den Import von Gas, Öl und Kohle. Das meiste Geld geht an Russland. Gerade in der jetzigen Krise wird deutlich, dass durch Investitionen, zum Beispiel in Energieeffizienz, unsere lokale Wirtschaft profitiert. Dies ist besser, als immer mehr Geld an Putin zu schicken," so der heimische Abgeordnete weiter.

Kernthema wird auch die internationale Klimapolitik sein. „Wir brauchen eine ambitionierte Umweltpolitik, insbesondere müssen wir die internationale Klimakonferenz 2015 in Paris zum Erfolg führen. Wir müssen dabei aber immer auf die berechtigten Anliegen der Wirtschaft Rücksicht nehmen.

Im Gesundheitsbereich müssen wir aus den Skandalen der Vergangenheit lernen. Es darf nie wieder vorkommen, dass wie bei dem Skandal um minderwertige Brustimplantate Patienten leiden, weil die Regeln in Europa nicht streng genug sind. Das gleiche gilt für den Lebensmittelbereich. Fälscher, wie zum Beispiel beim Pferdefleisch, müssen hart bestraft werden. Denn durch solche Machenschaften werden sowohl die Landwirte als auch die Verbraucher geschädigt“, so der gelernte Arzt abschließend.

aktualisiert von Guido Niermann, 09.07.2014, 11:53 Uhr