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Archiv
15.09.2012, 10:05 Uhr
Klaus Kaiser kritisiert die Nichtberücksichtigung von Westfalen im neuen Vorstand der NRW-Stiftung
Westfalen soll gleichberechtigt berücksichtigt werden

„Als Westfale halte ich die Verbannung der letzten beiden westfälischen Vertreter aus dem Stiftungs-Vorstand, gelinde gesagt, für ein Unding“, kritisiert der CDU-Bezirkschef und Landtagsabgeordneter Klaus Kaiser die Berufung des neuen Vorstands der NRW-Stiftung durch die Landesregierung – in dem der Landesteil Westfalen nun nicht mehr vertreten sein wird. In einer aktuellen Stunde im Landtag hat die CDU dieses Vorgehen scharf angegriffen. Bisher waren Westfalen und Rheinländer in dem Gremium stets ausgewogen berufen worden.


Hintergrund der Initiative im Parlament ist die Ernennung eines neuen Vorstands der NRW-Stiftung durch die Landesregierung – mit dem ehemaligen SPD-Wirtschaftsminister Voigtsberger an der Spitze. Die bisher in diesem Gremium vertretenen zwei Westfalen, Jochen Borchert und Wilfried Stichmann, wurden nun durch Rheinländer ersetzt. Folge ist, dass der bisher praktizierte Brauch, Personen aus beiden Landesteilen in den Vorstand zu schicken, aufgehoben wurde. Klaus Kaiser erklärt dazu: „Das ist keine Petitesse, das ist ein Skandal! Und eine Arroganz gegenüber einem Landesteil, in dem 8 Millionen Menschen leben und arbeiten. Selbst SPD-Mitglieder aus dem Münsterland kommentierten diese Personalrochade negativ.“

Die „Nordrhein-Westfalen-Stiftung für Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege“ fördert seit 25 Jahren Projekte im ganzen Land. Seit ihrer Gründung im Jahre 1986 konnte diese gemeinnützige Stiftung rund 230 Millionen Euro zur Unterstützung von mehr als 2.500 Projekten beisteuern. Gerade da nicht alle Anträge positiv entschieden werden, müssen Prioritäten durch den Stiftungsvorstand beschlossen werden. „Für den Landesteil Westfalen sehe ich hier einen riesigen Nachteil. Wie soll eine Stiftung, die Projekte in ganz Nordrhein-Westfalen fördert, die richtigen Prioritäten setzen und regionale Bedürfnisse erkennen, wenn im Vorstand dieser Stiftung kein einziger Westfale mehr sitzt?“, fragt Klaus Kaiser abschließend.


aktualisiert von Guido Niermann, 15.09.2012, 10:06 Uhr