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24.02.2015, 11:21 Uhr
CDU-Südwestfalen diskutiert intensiv den Grundsatzprogrammprozess
Also Folge der Wahl von 2012 hat sich die CDU-Nordrhein-Westfalen entschieden, ein Grundsatzprogramm zu verabschieden. Zum ersten Mal in der 70-jährigen Geschichte der Christdemokraten möchte die CDU die Programmatik in einem Grundsatzprogramm festschreiben. Welche Werte vertritt die CDU und was sind die Antworten auf aktuelle Fragen, die die Menschen vor Ort beschäftigt? Auf welcher Grundlage möchte die CDU in NRW Politik betreiben und sich für die Probleme der Bürger einsetzen? All diese Fragen sollen während des Prozesses aufgegriffen und Antworten darauf gefunden werden.


Klaus Kaiser MdL (rechts) dankt Dr. Guido Hitze für seine engagierte Einführung.
Bereits im letzten Jahr hat dazu die Landespartei hierzu eine Auftaktveranstaltung in Köln durchgeführt und die Mitglieder aufgerufen, Ideen zu allen Themen zu verschriftlichen und zurückzusenden. Hieraus ist ein Entwurf entstanden, den der Landesvorstand kürzlich verabschieden wird. Im Anschluss sollen wiederum die Mitglieder eingebunden werden und Änderungsvorschläge unterbreiten. Während eines Abschlusskongresses in Ostwestfalen-Lippe soll das Papier final beraten werden. Am 13. Juni soll der CDU-Landesparteitag das Grundsatzprogramm endgültig beschließen.
Auch die CDU in Südwestfalen begleitet den Grundsatzprogrammprozess intensiv. Mit dem Leiter der Abteilung Politik, Dr. Guido Hitze, diskutierte das Führungsgremien der heimischen Christdemokraten den Entwurf. Klaus Kaiser, CDU-Bezirksvorsitzender: "Wir wollen uns unserer Wurzel vergewissern und Konzepte für die Zukunft entwerfen. Dabei wollen wir aus heutiger Sicht unser christliches Menschenbild, unser Verständnis vom Staat, die Werte wie Freiheit und wie wir uns die Sozial Marktwirtschaft vorstellen definieren".


aktualisiert von Guido Niermann, 24.02.2015, 11:24 Uhr