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04.05.2015, 15:48 Uhr
Konstruktiver Gedankenaustausch zwischen Innungshandwerk und südwestfälischen CDU-MdLs im Haus des Handwerks

Erneut erfolgreich verlief kürzlich der zweite Gedankenaustausch zwischen Vertretern der Kreishandwerkerschaften und CDU-Landtagsabgeordneten aus Südwestfalen im Haus des Handwerks in Iserlohn. Auf Einladung der Kreishandwerkerschaften aus Südwestfalen trafen sich die Teilnehmer zu einem Gegenbesuch nach einem ersten Treffen in Düsseldorf, um über Themen wie die duale Ausbildung im Handwerk zu sprechen. Dabei betonten die Handwerksvertreter noch einmal die Wichtigkeit eines effektiven Übergangsystems zwischen Schule und Beruf.


Gemeinsamer Gedankenaustausch: (v.l.) T. Schick MdL, W. Lohn MdL, C. Will, J. Kamieth MdL, F. Bauer, D. Jedan, J. Hunecke, D. Schönberger, J. Haßler und K. Kaiser MdL.

Die Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ sei hier sicherlich grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings müsse die Berufsorientierung aus Sicht des Handwerks zusätzlich auch in beruflichen Bildungszentren stattfinden. Einerseits sei die hohe Anzahl an Schülern sonst nicht effektiv zu betreuen, andererseits könne nur in Bildungszentren die notwendige Vielfalt der einzelnen Handwerksbereiche abgedeckt werden.

Dass man auch andere Wege zur Gewinnung von Fachkräftenachwuchs gehen müsse, machten die Teilnehmer mit der Diskussion über Studienabbrecher deutlich. Hier gehe es darum, die Chance für das Handwerk zu nutzen und gleichzeitig jungen Leuten eine vielversprechende Alternative zu bieten.

Themen wie die allgemeine Infrastruktur oder die öffentliche Vergabe rundeten das interessante und konstruktive Gespräch ab. Das erste Gespräch dieser Art hatte im vergangenen Jahr im Düsseldorfer Landtag stattgefunden. Beide Seiten waren sich einig, den Gedankenaustausch fortzusetzen.

aktualisiert von Guido Niermann, 04.05.2015, 15:52 Uhr