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23.03.2012, 19:00 Uhr
Südwestfalen-CDU will im neuen Landtag als Stimme der Region noch stärker werden
Montag berät Bezirksvorstand in Werl über Köpfe und Konzepte im Wahlkampf

Wo gibt es neue Köpfe und wo Kontinuität bei den Kandidaten? Welche Themen bewegen die Region zur Landtagswahl? Der CDU-Bezirksvorstand Südwestfalen berät kommenden Montag, 26.3., um 19 Uhr im Maifeld-Hotel Werl, was in weniger als 50 Tagen vor dem Wahltermin noch politisch organisiert werden muss.
"Wir sind die politische Stimme dieser Region", ist der Bezirksvorsitzende Klaus Kaiser überzeugt: "Unsere klaren Mehrheiten in Südwestfalen wollen wir weiter halten und dabei nicht wie 2010 nur acht Direktmandate, sondern wie früher alle zehn Wahlkreise für die CDU gewinnen".

Personen und Stimmung seien in der CDU Südwestfalen seit langem "gut drauf", so Kaiser: "Das macht uns den Kaltstart in den Wahlkampf leichter".

Kaiser erinnert an den einvernehmlichen Generations- und Personenwechsel an der Spitze des Bezirksverbandes im vergangenen Herbst. Kaiser löste nach 26 Jahren Eckhard Uhlenberg ab, auch die Stellvertreter sind seitdem neu.

Für ein regionales Wahlprogramm sei kaum Zeit, aber "zwei Top-Themen sind für die CDU aus Südwestfalensicht im Wahlkampf gesetzt", so Kaiser: "Erstens, dass wir für Südwestfalen wieder Fairplay bei den Landesprogrammen statt noch mehr Finanztransfers ins Ruhrgebiet fordern, wie sie die SPD betreibt. Zweitens wollen wir eine Garantie, dass sich das Land nicht ´stickum´ wie Westfalen sagen, aus der Südwestfalen-Regionale 2013 herausschleicht".

Die offenkundigen Finanzierungsprobleme mit Landesprogrammen spitzen sich jetzt, weniger als ein Jahr vor der öffentlichen Präsentation, durch das Scheitern von Minderheitsregierung und Haushalt 2012 zu. Das fürchten die bisherigen CDU-Landtagsabgeordneten im Bezirk aufgrund ihrer Informationen aus Parlament, Ministerien und Region.

aktualisiert von Guido Niermann, 23.03.2012, 19:02 Uhr