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27.08.2012, 09:19 Uhr
Vorstand der CDU-Südwestfalen tagt Montag in Sundern:
Was tut die Politik bei Risiko- und Chancentrends der Landregionen? - Kommunalwahlen 2014/15 bündeln?

„Wie entwickelt sich das Verhältnis von Stadt- und Landregionen in den kommenden Jahren? Welche Risiko- und Chancenbilder für Südwestfalen und andere Landregionen in NRW zeichnen sich ab? Wie steht es um Ideen und Instrumente der Politik dazu, die nötig sind, um gefährlichen Trends wie Abwanderung zu begegnen und starke Seiten wie Automobilwirtschaft in der heimischen Region auszubauen?“


Mit diesen Fragen befasst sich, so der CDU-Bezirksvorsitzende Klaus Kaiser MdL, am Montag der CDU-Bezirksvorstand Südwestfalen im Sunderland-Hotel Sundern. Denkanstösse bringt  Matthias Kerkhoff ein: Der 32 Jahre junge, neue Landtagsabgeordnete aus dem Hochsauerlandkreis, macht Fragen des ländlichen Raums zu seinem Schwerpunktthema bei den CDU-MdL der Region. „Gute Anbindungen der heimischen Industrie über schnelle Straßen aus Asphalt wie auf Datenautobahnen“ seien ebenso existenziell wie „überzeugende Sozial-Konzepte für den Bevölkerungswandel, etwa bei Kindertageseinrichtungen oder der Landärzteversorgung“.

Die Führungsmannschaft der Südwestfalen-CDU will sich in diesem Zusammenhang über den aktuellen Stand der „Regionale 2013“ informieren: „In weiten Teilen von NRW wächst die Sorge, dass die Landesregierung auf eine Vorrangpolitik für die Großstadtregionen umsteuert. Vor diesem Hintergrund wird die Landesfinanzierung und Umsetzung der zentralen Regionale-Projekte zeigen, wie ernst es rotgrün noch mit dem `Zukunftsversprechen des Landes` für ländliche Räume meint, als dass Frau Kraft die Regionale einmal bezeichnet hat“, meint Kaiser.

Schließlich will Kaiser in Sundern „eine rasche Meinungsbildung und Entscheidungsfindung der Kreis- und Stadtverbände in Südwestfalen anstoßen, ob die derzeit noch getrennt geplanten Wahlen der Räte im Herbst 2014 und der Bürgermeister und Landräte im Frühling 2015 tatsächlich zusammen geführt werden sollen“. Entsprechende Beratungen stehen derzeit im Landtag an. Wenn eine Neuregelung komme, sollte sie möglichst von einem breiten Parlamentskonsens getragen sein: „Für die Arbeit der Kommunen und  um weiterhin engagierte Frauen und Männer für die Kommunalpolitik in Ehren- und Hauptamt gewinnen zu können, müssen wir für Aufgaben und Amtsdauer verlässliche und gute Rahmenbedingungen haben“.


aktualisiert von Guido Niermann, 27.08.2012, 09:20 Uhr