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20.02.2013, 11:17 Uhr
CDU in Südwestfalen bereitet sich auf Bundestagswahl vor
CDU Generalsekretär Hermann Größe ist Gast beim Bezirksvorstand

„Die CDU ist die stärkste politische Kraft in Südwestfalen“, so der Vorsitzende des CDU Bezirksverbandes Klaus Kaiser MdL aus Arnsberg. Damit das auch so bleibt, trifft sich am kommenden Wochenende der Bezirksvorstand in Siegen zu der jährlichen Klausurtagung. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung der Bundestagswahl. Dazu wird aus Berlin der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe, ins Siegerland anreisen, um mit der Führungsspitze der heimischen CDU zu diskutieren.


Ziel bei der Wahl sei es, so Kaiser, alle fünf Wahlkreis in Südwestfalen zu gewinnen. In den fünf Kreisverbänden Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen und Soest wurden in den vergangenen Wochen bereits die lokalen Direktkandidaten aufgestellt. Im Hochsauerlandkreis tritt nach 2009 wieder Prof. Dr. Patrick Sensburg MdB an, der ebenso wie Dr. Matthias Heider MdB aus Lüdenscheid zum ersten Mal ein Direktmandat für den südlichen Märkischen Kreis und den Kreis Olpe gewinnen konnte. Auch tritt Volkmar Klein MdB zum zweiten Mal bei der Bundestagswahl an. Im Kreis Soest wird Bernhard Schulte-Drüggelte MdB wieder antreten. Im nördlichen Märkischen Kreis möchte Christel Voßbeck-Kayser zum ersten Mal das Direktmandat gewinnen. Neben der Diskussion mit Gröhe wird auch die Planung für die Wahl vor Ort vorangetrieben. Dabei wird es auch um die Vorbereitung der Landesreserveliste gehen.

Darüber hinaus wirft auch schon die Europawahl seine Schatten voraus. Hierzu werden die notwendigen Vorbereitungen getroffen und ein Kandidat für die Europawahl und dessen Vertreter vorgeschlagen. Schlussendlich wird im Sommer dieses Jahres auf einer landesweiten Vertreterversammlung eine endgültige Reihenfolge festgelegt, da es bei der Europawahl keine klassischen Direktkandidaten gibt.

Inhaltlich werden sich die CDU Vertreter während ihrer zweitätigen Klausurtagung mit dem Thema Inklusion beschäftigen. Das Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen sei aus Sicht von Kaiser ein wichtiges Thema. Menschen mit Handicap dürfen nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. „Unsere Kommunen dürfen nicht überfordert werden und die Landesregierung muss für eine entsprechende Finanzausstattung sorgen“ so der CDU Bezirksvorsitzende Klaus Kaiser, der als stellvertretender Vorsitzender der Landtagsfraktion in Düsseldorf für den Bereich Bildung zuständig ist.


aktualisiert von Guido Niermann, 20.02.2013, 11:19 Uhr