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26.10.2013, 14:05 Uhr
Peter Liese bei Koalitionsverhandlungen für Verbraucherschutz zuständig

Der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese ist der einzige Vertreter aus den fünf Kreisen in Südwestfalen, der bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin beteiligt ist. Als Sprecher der der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP - Christdemokraten) für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit verhandelt Peter Liese für die CDU in einer Unterarbeitsgruppe das Thema Verbraucherschutz. Der Arbeitsgruppe gehört u.a. auch die stellvertretende Bundesvorsitzende Julia Klöckner an.


Dr. Peter Liese MdEP verhandelt über den Koalitionsvertrag.

Als Ziel für diesen wichtigen Bereich bezeichnete Liese die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und der Abbau unnötiger Bürokratie. "Die Menschen wollen in Deutschland und Europa gesunde Lebensmittel. Die Skandale der Vergangenheit zeigen, dass wir hier Handlungsbedarf haben. Besonders wichtig ist aus meiner Sicht, dass wir die Antibiotikaresistenzen bekämpfen. Schon heute sterben 25.000 Menschen pro Jahr in Europa an residenten Keimen. Die Hauptursache liegt zwar in der Medizin, aber auch der übertriebene Einsatz in der Landwirtschaft spielt eine Rolle", so Liese. Nachdrücklich sprach sich der Arzt und Europaabgeordnete gegen das Klonen von Tieren zu Nahrungsmittelzwecken aus. Diese Technik wird in den USA angewandt. "Wir erwarten aber in Kürze einen Vorschlag der Europäischen Kommission für ein Verbot. Dieses muss möglichst umfassend sein und bei den Nachkommen von Klontieren wollen wir mindestens eine Kennzeichnungsregelung. Dies muss Deutschland im europäischen Ministerrat unterstützen", so Liese.

Für das Handwerk möchte Peter Liese einen Abbau unnötiger bürokratischer Beschränkungen erreichen und neue unnötige Regeln verhindern. "Wir müssen für kleine und mittlere Betriebe die Dokumentationspflichten lockern und verrückte Ideen, wie etwa die Regulierung von Salz im Brot, sollten von der neuen Bundesregierung nachdrücklich bekämpft werden", so Liese abschließend.


aktualisiert von Guido Niermann, 26.10.2013, 14:06 Uhr